Runde 2014-2015

Wettbewerbsrunde 2014-2015

 

A. Regionalwettbewerb (Hochschule Trier)

Einmal Gold und einmal Bronze auf Regionalebene für Chemie-Jungforscher vom Gymnasium Konz

Am 10. Februar 2015 präsentierten die vier Gruppen der „Jugend forscht“-AG vom Gymnasium Konz mit großem Erfolg ihre Forschungsergebnisse auf dem 50. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ an der Hochschule Trier. Betreut wurden die Gruppen von Chemie- und Biologielehrer Jürgen Kopp.

DSC02592Das „Jugend forscht“-Team vom Gymnasium Konz beim Regionalwettbewerb (von links): Michael Otter, Leon Trampert, Johannes Steffen, Christof Schuster, Nina Pütz, Michel Kickert, Lukas Schmitt, Jan Becker, Jürgen Kopp.

Den 1. Preis im Fachgebiet Chemie erzielte die Arbeit von Lukas Schmitt, Christof Schuster und Leon Trampert (Klasse 10a). Sie trägt den Titel „Fantastic Plastic – Der Kunststoff Polypyrrol“. Im Rahmen ihrer Arbeit stellten die drei Schüler Folien des elektrisch leitfähigen Kunststoffes „Polypyrrol“ her. Daraufhin bauten sie unter Verwendung ihrer Kunststofffolien einen leistungsfähigen Akkumulator, der wegen seines geringen Gewichtes beispielsweise in der Raumfahrt eingesetzt werden könnte.

Den 3. Preis im Fachgebiet Chemie erzielte die Arbeit von Michel Kickert (Jahrgangsstufe 13). Sie trägt den Titel „Wie schnell gärt ein Kaninchen? – Exemplarische Studie zur Enzymaktivität“. Im Rahmen seiner Arbeit untersuchte er die Kinetik des aus dem Kaninchenmuskel isolierten Enzyms Lactat-Dehydrogenase, das für die Milchsäuregärung verantwortlich ist. Darüber hinaus wurde die betreffende Arbeit im Rahmen des rheinland-pfälzischen Facharbeitenwettbewerbes der „Johannes Gutenberg“-Universität Mainz und der „Dr. Hans Riegel“-Stiftung mit dem 1. Preis im Fachgebiet Chemie ausgezeichnet.

Die Arbeit von Jan Becker und Nina Pütz (Klasse 10a) trägt den Titel „Ein Erfrischungsgetränk macht blau – Weshalb leuchtet Schweppes im UV-Licht?“. Im Rahmen ihrer Arbeit entdeckten sie, dass der bitter schmeckende Stoff „Chinin“ dafür verantwortlich ist, dass Schweppes (Indian Tonic Water) blau leuchtet, wenn er mit UV-Licht bestrahlt wird.

Die Arbeit von Michael Otter, Johannes Resch und Johannes Steffen (Klasse 10a) trägt den Titel „Stromerzeugung mit Pflanzensaft und Sonnenkraft – die Farbstoffsolarzelle“. Im Rahmen ihrer Arbeit konstruierten die drei Schüler eine innovative Solarzelle, die das Sonnenlicht mit Hilfe des roten Farbstoffes aus Johannisbeeren einfängt und die dabei aufgenommene Lichtenergie in elektrische Energie umwandelt. Diese farbigen Solarzellen könnten in Zukunft die siliciumbasierten Solarzellen verdrängen.

Presse:

Konzer Rundschau (Regionalwettbewerb 2015) [10. Ausgabe 2015]

Trierischer Volksfreund (Regionalwettbewerb 2015) [10. Februar 2015]

 

B. Landeswettbewerb (Bitburger Stadthalle)

Zweimal Silber auf Landesebene und ein Sonderpreis für Chemie-Jungforscher vom Gymnasium Konz

Vom 23. bis 25. März 2015 präsentierte das Chemie-Jungforscherteam vom Gymnasium Konz, das bereits vor einigen Wochen auf dem „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb in Trier den 1. Preis erzielte, seine Forschungsergebnisse auf dem entsprechenden Landeswettbewerb in Bitburg. Auch im Rahmen dieses Wettbewerbs glänzten die drei Jungforscher und gewannen gleich mehrere Preise. Zum einen wurden sie als zweitbestes Chemie-Jungforscherteam des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet (2. Preis), zum anderen erhielten sie den 2. Preis im Bereich „Beste interdisziplinäre Arbeit„. Darüber hinaus erzielte das Team aufgrund seiner hohen Forschungsleistung den Sonderpreis der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG.

Foto - Landeswettbewerb - privatDas „Jugend forscht“-Team vom Gymnasium Konz beim Landeswettbewerb (vorne, von links): Leon Trampert (Klasse 10a), Christof Schuster (Klasse 10a) und Lukas Schmitt (Klasse 10a); (hinten, von links) Jürgen Kopp (Projektbetreuer der „Jugend forscht“-AG) und Manfred Coels (Stellvertretender Schulleiter)

Die „Jugend forscht“-Arbeit des Chemie-Jungforscherteams trägt den Titel „Fantastic Plastic – Der Kunststoff Polypyrrol„. Im Rahmen der Arbeit stellten die Schüler Folien des elektrisch leitfähigen Kunststoffes „Polypyrrol“ her. Unter Verwendung ihrer Kunststofffolien bauten sie schließlich einen leistungsfähigen Akkumulator, konstruierten einen künstlichen Muskel und programmierten einen zuverlässigen Temperatursensor. Bei den erforschten Anwendungsmöglichkeiten der Kunststofffolien handelt es sich um technische Innovationen, die wegen ihrer relativ geringen Masse beispielsweise in der Raumfahrt- und Robotertechnik eingesetzt werden könnten.

Presse:

Konzer Rundschau (Landeswettbewerb 2015) [15. Ausgabe 2015]

Eine MINT-Initiative [© 2015] (Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik)

error: Content is protected !!